Ihr zuverlässiger Heizölvergleich.

Heizöl Preisvergleich mit unserem Heizölrechner.
Heizöl vergleichen, günstiges Heizöl bestellen und sparen.

                Heizölrechner

          Heizöl News        

 

 

Ein Heizöl Preisvergleich mit unserem Heizölrechner ist grundsätzlich immer ratsam.

Überzeugen Sie sich selbst wie Sie mit nur wenigen Klicks richtig Geld sparen können und wo Sie Heizöl günstig bestellen können. 

 

Mit dem Heizöl Preisvergleich finden Sie den günstigsten Anbieter mit den besten Heizölpreisen in Ihrem Ort.

 

Heizöl Preisvergleich: So finden Sie das billigste Angebot!

Unkompliziert und schnell finden Sie mit dem online Heizölrechner heraus, bei welchem Anbieter Sie das günstigste Angebot bekommen.

 


Der Heizölrechner fragt von Ihnen lediglich die Postleitzahl, die gewünschte Heizölsorte, die Anzahl der Entladestellen und den durchschnittlichen jährlichen Heizölverbrauch ab. Wer mag, wählt zusätzlich noch Lieferung zwischen Express-Lieferung, die Größe des Tankwagens und die Schlachlänge aus. Zuätzlich können Sie noch die gewünschte Zahlungsart auswählen.

Nach der Berechnung des Heizölpreises erhalten Sie  eine Übersicht über alle lokalen Heizölanbieter, zwischen denen Sie wählen können. Neben der Endsumme und den Bewertungen werden auch alle wichtigen Tarifdetails genannt. Sind Sie mit den Konditionen eines Anbieters zufrieden, können Sie den Vertrag mit Ihrem neuen Heizölanbieter direkt über das Vergleichsportal abschließen.

 

Händler und Heizölpreise vergleichen. Heizöl günstig online bestellen ... so geht's:

Bestellung

Sie vergleichen die Angebote der regionalen Heizölhändler mit unserem Heizöl-Preisvergleich. Dazu geben Sie die Postleitzahl der Lieferadresse an. Wenn Sie nicht ganz genau wissen, wie viel Heizöl Sie benötigen, dürfen Sie auch gerne schätzen. Abweichungen von 10 Prozent sind zulässig, ohne dass sich der 100-Liter-Preis ändert. Mit der Bestellung sichern Sie sich den Heizölpreis von heute, der selbstverständlich am Tag der Lieferung gilt. Die ausgewiesenen Heizölpreise sind Endpreise. Es kommen keine Aufschläge hinzu. Wählen Sie ein Angebot aus und klicken Sie auf „Zur Bestellung”. (Eine E-Mail-Adresse ist erforderlich.)

Lieferung

Der Heizölhändler nimmt nach der Bestellung mit Ihnen Kontakt auf (telefonisch oder per E-Mail) und bestätigt die Lieferung. Vor der Lieferung vereinbart er mit Ihnen einen Termin, damit Sie die Lieferung entgegen nehmen können. Es wird ausschließlich Marken- und Qualitätsheizöl aus den bekannten Raffinerien Ihrer Region geliefert.

Bezahlung

Die Abrechnung erfolgt i.d.R., wie Sie es gewohnt sind, direkt mit dem Heizölhändler. Die Bezahlung erfolgt je nach ausgewählter Zahlart. Dies kann vor der Lieferung (Vorkasse), bei der Lieferung (Barzahlung, EC-Karte) oder nach der Lieferung sein (Rechnung, Ratenkauf). Selbstverständlich bezahlen Sie nur die Menge, die Sie tatsächlich abgenommen haben. Sie erhalten für Ihre Unterlagen immer eine Rechnung.

Häufig gestellte Fragen

 

 

  • Wie bestelle ich Heizöl?

Geben Sie Ihre Postleitzahl und die benötigte Menge Heizöl ein. Sie erhalten einen ersten Überblick über die aktuellen Heizölpreise. Wählen Sie nun aus, ob Sie einen konkreten Liefertermin benötigen oder den Liefertermin flexibel einrichten können. Anschließend entscheiden Sie, wie Sie Ihren Heizölkauf bezahlen: Bar, EC-Karte, Rechnung oder ganz bequem in monatlichen Raten. Vergleichen Sie nun welches Angebot zu Ihnen passt. Klicken Sie anschließend auf "Zur Bestellung" und sichern Sie sich den besten Preis.

 

  • Heizöl bestellen, aber welches?

Normal Schwefelarm Heizöl Preisvergleich

Das neue schwefelarme Heizöl EL ist der Standard. Aufgrund des geringen Schwefelgehalts verbrennt es nahezu rückstandsfrei. Dies verlängert die Lebensdauer der Heizung und schont gleichzeitig die Umwelt. Die Höhe der Schwefeldioxidemissionen ist mit der von Erdgas vergleichbar.

Schwefelarmes Heizöl EL (EL steht für „extra leicht‟ als Unterscheidung zu schwerem Heizöl) mit einem maximalen Schwefelgehalt von 50 mg/kg (0,005 Prozent) wurde speziell für Ölheizungen mit Brennwerttechnik in Zusammenarbeit mit Heizungsherstellern entwickelt. Es kann aber auch in allen anderen Ölheizungen (Hoch- und Niedertemperaturkessel) verwendet werden.

Ölheizanlagen, die ausschließlich mit schwefelarmen Heizöl EL betrieben werden müssen, sind mit einem grünen Füllrohrverschluss und dem grünen Aufkleber („Nur für den Betrieb mit Heizöl EL schwefelarm geeignet‟) am Tank gekennzeichnet.

Das über esyoil gelieferte Heizöl kommt aus einer Raffinerie oder einem Tanklager Ihrer Region. Es wird mit unterschiedlichen Markennamen vertrieben. Das heißt, die verschiedenen Markennamen beinhalten alle das gleiche Produkt.

 

Premium Schwefelarm Heizölvergleich

Praktisch jedes Heizöl kann mit entsprechenden Zusätzen verbessert werden. Dazu gehören in der Regel Stabilitätsverbesserer, Metalldeaktivatoren und Geruchsüberdecker. Der Zusatz bzw. das Additiv wird bei der Lieferung beigefügt. Es verlangsamt den Alterungsprozess des Heizöls und sorgt für eine Schonung der Anlagentechnik durch die Reduzierung von Ablagerungen. Sie sparen also nicht nur durch eine bessere Verbrennung, sondern minimieren auch Ihre Wartungskosten und befreien sich von unangenehmer Geruchsbelästigung.

Wenn Sie auf Premium schwefelarm Heizöl EL wechseln, müssen Sie keine Reinigung des Tanks vornehmen. Bei geringen Restmengen sind die Additive leistungsstark genug, um die positive Wirkung auf die Gesamtmenge auszuüben.

Premium Schwefelarm wird unter verschiedenen Markennamen verkauft, z. B. Aral EcoPlus, ShellEco, Esso Optiplus, Heizöl Plus, ecotherm, Thermo Premium. Sämtliche Premium schwefelarm Heizöle EL sind in allen gängigen Heizungs-Anlagen verwendbar.

 

Bio 10 Heizölpreisvergleich

Bio Heizöl EL A 10 ist schwefelarmes Heizöl EL, dem 10 Volumenprozent eines flüssigen Brennstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen (FAME) beigemischt sind. Es entspricht der Norm DIN V 51603-6. Für die Beimischung selbst gilt die Qualitätsanforderung der DIN 14214 (z. B. RapsMethylEster). Hersteller haben ihre neuen Brennwertgeräte und viele Altanlagen für Bio Heizöl EL A 10 freigegeben. Das A in der Bezeichnung steht für Alternativ.

Bio 10 reduziert die negativen Auswirkungen des CO2-Ausstoßes bei der Verbrennung theoretisch um 10 Prozent. Praktisch wird dieser Wert nicht erreicht, weil bei der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen ebenfalls CO2 anfällt. Die Einsparung von 10 Prozent Heizöl durch Effizienzmaßnahmen (neue Heizung, Wärmedämmung, kleinerer Wohnraum) ist eine verlässlichere Methode des Umweltschutzes.

Bio Heizöl ist aufgrund seiner aufwändigen Logistik nicht überall und bei jedem Händler erhältlich. Das Produkt wird unter verschiedenen Markennamen verkauft. Shell bietet mit Thermo plusBio10 ein Heizöl aus der Dieseltechnologie an, das nur 10 mg/kg (0,001 Prozent) Schwefel enthält. Es verbrennt so gut wie schwefelfrei.

Durch den niedrigen Schwefelgehalt und die zusätzlichen Anteile nachwachsender Rohstoffe ist Bio-Heizöl besonders umweltschonend. Jedoch ist die Langzeitstabilität bei biogenen Kraftstoffen geringer als bei Kraftstoffen rein mineralischen Ursprungs. Deshalb sollten kleinere Mengen bevorratet werden.

 

Bio 15 Heizoel-Preisvergleich

Bio Heizöl EL A 15 ist schwefelarmes Heizöl EL, dem 15 Volumenprozent eines flüssigen Brennstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen (FAME) beigemischt sind. Es entspricht der Norm DIN V 51603-6. Für die Beimischung selbst gilt die Qualitätsanforderung der DIN 14214 (z. B. RapsMethylEster). Viele Hersteller haben ihre neuen Brennwertgeräte und viele Altanlagen für Bio Heizöl EL A 15 freigegeben. Das A in der Bezeichnung steht für Alternativ.

Bio 15 reduziert die negativen Auswirkungen des CO2-Ausstoßes bei der Verbrennung theoretisch um 15 Prozent. Praktisch wird dieser Wert nicht erreicht, weil bei der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen ebenfalls CO2 anfällt. Die Einsparung von 10 Prozent Heizöl durch Effizienzmaßnahmen (neue Heizung, Wärmedämmung, kleinerer Wohnraum) ist eine verlässlichere Methode des Umweltschutzes.

Bio Heizöl ist aufgrund seiner aufwändigen Logistik nicht überall und bei jedem Händler erhältlich. Das Produkt wird unter verschiedenen Markennamen verkauft.

 

Premium Bio 10 Heizoelvergleich

Praktisch jedes Heizöl kann mit entsprechenden Zusätzen verbessert werden. Dazu gehören in der Regel Stabilitätsverbesserer, Metalldeaktivatoren und Geruchsüberdecker. Der Zusatz bzw. das Additiv wird bei der Lieferung beigefügt. Es verlangsamt den Alterungsprozess des Heizöls und sorgt für eine Schonung der Anlagentechnik durch die Reduzierung von Ablagerungen. Sie sparen also nicht nur durch eine bessere Verbrennung, sondern minimieren auch Ihre Wartungskosten und befreien sich von unangenehmer Geruchsbelästigung.

Zusätze, die die Alterung verlangsamen, sind bei Bio 10 besonders empfehlenswert. Bei älteren Heizungen sollte die Eignung für Premium Bio 10 vom Gerätehersteller eingeholt werden. Das Produkt ist aufgrund seiner aufwendigen Logistik nicht überall und bei jedem Händler erhältlich.
Wenn Sie von Bio 10 auf Premium Bio 10 wechseln, müssen Sie keine Reinigung des Tanks vornehmen. Bei geringen Restmengen sind die Additive leistungsstark genug, um die positive Wirkung auf die Gesamtmenge auszuüben.

Bio-Heizöl reduziert die negativen Auswirkungen des CO2-Ausstoßes bei der Verbrennung theoretisch um 10 Prozent. Praktisch wird dieser Wert nicht erreicht, weil bei der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen ebenfalls CO2 anfällt. Die Einsparung von 10 Prozent Heizöl durch Effizienzmaßnahmen (neue Heizung, Wärmedämmung, kleinerer Wohnraum) ist eine verlässlichere Methode des Umweltschutzes.

 

 

 

  • Ist der angezeigte Heizölpreis wirklich der Endpreis?

Ja. Die Heizölpreise in unserem Preisvergleich sind ausschließlich Brutto-Endpreise. Es kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu.

 

 

  • Unterscheidet sich die Qualität des Heizöls bei einer Online-Bestellung zu der einer Direktbestellung?

Nein. Von unseren Händlern erhalten Sie ausschließlich Qualitätsheizöl. Es entspricht der Norm DIN 51603-1  mit einem maximalen Schwefelgehalt von 0,005%. Dieses Heizöl beziehen alle Händler aus einem der ca. 100 Auslieferungslager deutschlandweit.

 

 

  • Welche Zahlarten stehen mir zur Verfügung?

Wählen Sie die Zahlart, die am besten zu Ihnen passt. Wir bieten ganz klassisch:
- Barzahlung
- EC-Karte
- Lastschrift
- Rechnungszahlung
oder Sie zahlen bequem in 3, 6 oder 12 monatlichen Raten. Unser Preisvergleichsrechner filtert die Angebote entsprechend Ihrer Auswahl.

 

 

  • Wie genau muss ich die benötigte Liefermenge angeben?

Die Heizölpreise sind nach Abnahmemenge gestaffelt. Nehmen Sie weniger als 90% der bestellten Menge ab, wird der Preis vom Händler neu berechnet. Die genaue Liefermenge gibt unseren Händlern die Möglichkeit Belieferungen kostengünstiger zu planen. Diese Ersparnis geben die Händler durch günstige Heizölpreise an Sie weiter.

 

 

  • Wann wird mein Heizöl geliefert?

In unserem Preisvergleich erscheint neben den aktuellen Heizölpreisen die Lieferzeit. Innerhalb dieses Zeitraumes bekommen Sie Ihr Heizöl geliefert. Ein bis zwei Werktage vor der Belieferung nimmt der Heizölhändler per E-Mail oder Telefon Kontakt zu Ihnen auf, um einen genauen Liefertermin abzusprechen.

 

 

  • Ich benötige das Heizöl schnellstmöglich. Wie schnell kann ich beliefert werden?

Viele unserer Heizölhändler bieten Ihnen kurzfristige Belieferungen an. Sie haben die Wahl zwischen drei Möglichkeiten:
Express - Sie erhalten Ihr Heizöl innerhalb der nächsten 2 Werktage.
24 Stunden - Sie erhalten Ihr Heizöl innerhalb von 24 Stunden. Dieses Angebot steht Ihnen von Montag bis Donnerstag zu Verfügung.
Heute - Sie erhalten Ihr Heizöl noch am gleichen Tag. Dieses Angebot steht Ihnen von Montag bis Donnerstag zwischen 6–18 Uhr zur Verfügung.
Diese Zusatzservices sind mit entsprechenden Aufschlägen verbunden.

 

 

  • Kann ich einen Liefertermin vereinbaren?

Mit einer Bestellung über unseren Rechner passen Sie Ihre Heizöllieferung bequem an Ihren Alltag an. Hierfür stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
Ich möchte die Lieferung zu einer bestimmten Zeit entgegennehmen - Der Händler beliefert Sie innerhalb der angegebenen Lieferfrist in dem von Ihnen ausgewählten Zeitfenster. Den genauen Liefertag bekommen Sie per E-Mail oder telefonisch mitgeteilt.
Ich benötige die Lieferung zum/r ausgewählten Tag und Uhrzeit - Wählen Sie selbst einen konkreten Liefertermin aus. Diese Zusatzservices sind mit entsprechenden Aufschlägen verbunden.

 

 

  • Liefern die angezeigten Händler auch in mein Gebiet?

Ja. In unserem Preisvergleichsrechner geben Sie neben der benötigten Bestellmenge auch die Postleitzahl der Lieferstelle ein. Wenn Sie anschließend "Rechnen"klicken, erscheinen in der Liste ausschließlich Händler mit Angeboten für Ihren Postleitzahlenbereich.

 

 

  • Ich habe einen Fehler in meiner Bestellung entdeckt. Was muss ich tun?

Bei Fragen zur Bestellung oder allgemein zu Ihrem Heizölkauf über unseren Heizölpreisrechner können Sie sich an unseren Partner "esyoil" wenden. Sie erreichen uns unter unserer Hotline (Mo–Fr, 9–18 Uhr) 04131 68049895 oder unter esyoil@esyoil.com.

 

Amazon Alexa Skill: Heizölkauf-Memo

 

 

Du möchtest günstiges Heizöl kaufen?
Du möchtest den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen?


Dann lass dich einfach von diesem Heizölkauf-Memo Skill erinnern!

 

Heizöl Preisvergleich - auch per App !

 Heizölpreis vergleichen und bestellen .... mit der kostenlosen App „EnergieMan“. Laden Sie sich diese App und profitieren Sie von den vielen Helfern die diese App Ihnen zusätzlich bietet. Heizölvergleich

                                 Heizölvergleich 

Heizöl Preisvergleich für Ihren Ort! Mit unseren Heizöl-Rechner ermitteln Sekundenschnell & kinderleicht.
Online bestellen und bares Geld sparen. Heizöl kaufen beim günstigsten Händler.

 

 

           Heizöl            Preiswecker

Preiswecker mit Wunschpreis-Funktion.

Legen Sie den Preis fest, bei dessen Erreichen Sie benachrichtigt werden wollen.

Optional können Sie sich auch per Mail informieren lassen.

 

 

 

            Heizölpreis                Chart

Heizölpreis Tendenz

 

Anhand des Verlaufs der Heizölpreise ist es möglich, kurz- oder auch langfristige Trends zu erkennen und so beim Heizölkauf Geld zu sparen.

 

 

                                         Heizölrechner

Heizölpreise und Händler vergleichen.

Heizöl günstig online bestellen

Wählen Sie Ihr passendes

Angebot aus und bestellen Sie gleich online.

Heizölsorten

 

Die DIN 51603 bzw. die entsprechende ÖNORM C 1109 unterscheidet zwischen mehreren Heizölsorten. Die Heizölqualitäten sind nach steigender Dichte, dem Asche- und Schwefelanteil sowie dem Verhältnis Kohlenstoff zu Wasserstoff (C/H) bezeichnet:

  • EL (Extra Leicht)
  • EL schwefelarm, hauptsächlich zur Verwendung in Brennwertanlagen gedacht; Pflicht, wenn das Kondensat ohne vorige Neutralisation in die Kanalisation geleitet wird. In der Regel ist der Füllanschluss dann mit einem grünen Deckel verschlossen
  • L (Leicht)
  • M (Mittel)
  • S (Schwer)
  • ES (Extra Schwer)

Die Sorten L und M stammen üblicherweise aus Teerölen und werden nur noch selten verwendet.

 

 

 

                                          Heizöl Extra Leicht (HEL) Heizöl Preisvergleich

 

DIN 51603-1 differenziert zwischen zwei Heizöl-EL-Sorten:

  • Heizöl EL (abgekürzt: HEL) und
  • Heizöl EL schwefelarm.

Die Bezeichnung „EL“ steht für „extra leicht(flüssig)“. ’’Heizöl EL’’ unterscheidet sich vom ’’Heizöl EL schwefelarm’’ durch seinen maximal zulässigen Schwefelanteil. Laut DIN 51603 Teil 1 darf Heizöl EL seit 1. Januar 2008 einen Schwefelanteil von maximal 1000 mg/kg aufweisen, Heizöl EL schwefelarm maximal 50 mg/kg. Beide Heizölsorten nach DIN 51603-1 werden für eine sichere Logistik mit einer „Raffinerieadditivierung“ versehen:

  1. HEL Standard mit „Raffinerieadditivierung“ (u. a. Additive zur Verbesserung der Filtrierbarkeitsgrenze, s. u.)
  2. HEL schwefelarm mit „Raffinerieadditivierung“ (u. a. Additive zur Verbesserung der Filtrierbarkeitsgrenze,s. u.)

 

Heizöl wird von fast allen Händlern auch in „Premium“-Qualität angeboten. Diese ist durch ein spezielles Additivpaket (Stabilisatoren, Metalldeaktivatoren, Geruchsüberdecker, ggf. Verbrennungsverbesserer) gekennzeichnet, das bei der Belieferung durch eine Dosiereinrichtung am Tankwagen dem Heizöl zugegeben wird. Dieses „Premium“-Heizöl EL hat vor allem eine erhöhte thermische Stabilität und eine erhöhte Lagerstabilität und kommt damit den sich ändernden Anforderungen an das Heizöl (längere Lagerzeit durch Verringerung des Jahresverbrauchs; höhere thermische Belastung in Rezirkulations- und Verdampfungsbrennern) nach.

 

 

 

                              Heizöl schwefelarm Heizölvergleich

 

Der Beschluss des Bundestags vom 26. Oktober 2006 besagt, dass ab dem 1. Januar 2009 flächendeckend das Heizöl Extraleicht (EL) schwefelarm als neuer Standard in Deutschland eingeführt wird. Mit Hilfe einer Steueränderung wird das Heizöl EL Standard nun höher besteuert als das Heizöl EL schwefelarm.

 

Vorteile

Das Heizöl schwefelarm bietet gegenüber dem Heizöl Standard weniger Schadstoff-Emission bei der Verbrennung (50 mg/kg Schwefelanteil gegenüber dem Heizöl Standard mit bis zu 1000 mg/kg Schwefelanteil).

 

Folgen

Die saubere Verbrennung des schwefelarmen Heizöls hat zur Folge, dass sich kaum noch Verbrennungsrückstände auf den Kesselwänden ablagern. Die Lebensdauer von Heizkesseln steigt dadurch enorm; die Heizungsanlage kann effizienter genutzt werden.

Die wesentlich geringere Schadstoff-Emission bei der Verbrennung schwefelarmen Heizöls ist ein wichtiger Fortschritt im Umweltschutz und trägt insbesondere in Ballungsgebieten dazu bei, die Gefahren von Smog und saurem Regen zu verringern.

Beim Verbrauch von Heizöl schwefelarm ist mit dem anfallenden Kondensat wie bei Gasbrennstoff zu verfahren. Den Umgang regelt das DWA Arbeitsblatt A 251 vom November 2011.

 

Eignung

Das Heizöl schwefelarm wurde eigentlich speziell für moderne Heizungsanlagen und Ölbrennwerttechnik entwickelt. Einige Hersteller schreiben die Nutzung des schwefelarmen Heizöls in ihren Geräten sogar vor. Allerdings kann das Heizöl auch in den meisten herkömmlichen Niedertemperaturkesseln verwendet werden. Der Hersteller sollte im Zweifel eine Freigabe für die Nutzung des schwefelarmen Heizöls geben. Alle Geräte, die ab Juli 2005 hergestellt wurden, sind bereits von den Herstellern als geeignet eingestuft worden.

 

Verfügbarkeit

Heizöl schwefelarm ist bundesweit verfügbar und hatte 2015 einen Anteil am Gesamtabsatz von 99,9 %. Damit ist das schwefelarme Heizöl in Deutschland das Standard-Heizöl.

 

 

 

                                   Heizöl leicht Heizoel Preisvergleich

 

Größere Zentralheizungsfeuerungen für Wohnblöcke und Betriebe wurden z. B. 1968 für das etwas kostengünstigere Heizöl leicht ausgelegt, das zwar dickflüssiger als HEL ist, doch auch bei Kellertemperatur flüssig bleibt.

 

 

 

                        Heizöl schwer Heizöl vergleich

 

Das in Kraftwerken am häufigsten zum Einsatz kommende flüssige Kohlenwasserstoffgemisch ist Heizöl schwer (abgekürzt: HOS-x.x, mit x.x wird der Schwefelanteil in %wt (Masseprozent) angegeben). Es gehört zur Gruppe der Schweröle, zu denen auch die sogenannten (Residual) Marine Fuel Öle zählen. DIN 51603-3 und 51603-5 spezifiziert HOS.

Zurzeit werden mehrere Sorten angeboten, die sich primär nur durch den Schwefel- und Metallanteil unterscheiden

 

 

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

Altmaier: Austauschprämie für Ölheizungen beantragen und bares Geld sparen!

 

Der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine neue, effizientere und klimafreundlichere Anlage wird ab Januar 2020 mit der Austauschprämie für Ölheizungen gefördert.

Bundesminister Peter Altmaier: „Wer jetzt die Austauschprämie beantragt kann bares Geld sparen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz tun! Mit der Austauschprämie für Ölheizungen fördern wir zukunftsfähige Investitionen mit bis zu 45 % der Investitionskosten. Das sind gute Nachrichten für alle Hausbesitzer und gute Nachrichten für das Klima.“

Torsten Safarik, Präsident des für die Austauschprämie zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betont: „Die neue Austauschprämie für Ölheizungen ist ein weiterer Schritt zum Gelingen der Energiewende. Ab Januar 2020 können Bürgerinnen und Bürger die Austauschprämie beantragen. Der Umstieg auf eine Heizung mit erneuerbaren Energien wird somit deutlich attraktiver. Für die Antragssteller hat das BAFA ein modernes und schlankes Verfahren entwickelt.“

Wer seine Ölheizung durch eine Heizung ersetzt, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben wird – z.B. eine Wärmepumpe oder eine Biomasse-Anlage – kann einen Zuschuss in Höhe von 45 % der Investitionskosten erhalten. Für Gas-Hybridheizung mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 % – z.B. über die Einbindung von Solarthermie – gibt es einen Investitionszuschuss von 40 %.

Die novellierte Richtlinie des Marktanreizprogramms „Wärme aus erneuerbaren Energien“ sieht neben der Austauschprämie für Öl weitere Verbesserungen vor. Auch für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen, die keine alte Ölheizung ersetzen, gibt es Investitionszuschüsse: 35 % für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden, 30 % für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 % und 20 % für Gas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind. Die Fördersystematik des Marktanreizprogramms wird mit der Novelle stark vereinfacht: die einheitlichen prozentualen Fördersätze ersetzen die Festbetragsförderung mit einer Vielzahl verschiedener Bonusregelungen.

Die Investitionszuschüsse für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden.

 

Quelle: bmwi.de: 30.12.2019 - Gemeinsame Pressemitteilung - Konventionelle Energieträger

 

 

 

 

 

 

 

 

Heizölpreis Verlauf von 1861 bis 2015

     
  1859

Die erste kommerzielle auf Erdöl ausgerichtete und erfolgreiche Bohrung führte Edwin L. Drake am 27. August 1859 am Oil Creek in Titusville, Pennsylvania, durch. Drake bohrte im Auftrag des amerikanischen Industriellen George H. Bissell und stieß in nur 21 Meter Tiefe auf die erste größere Erdöllagerstätte. Im selben Jahr produzierten in den Vereinigten Staaten 34 Unternehmen Petroleum mit einem Umsatz von fünf Millionen US-Dollar. Die ersten Erdölraffinerien entstanden.

1 1862 - 1865

 

Der US-Bürgerkrieg treibt die Rohstoffpreise nach oben;

Steuer auf in Konkurrenz stehende Leuchtmittel erhöht die Nachfrage nach Öl.

 

2 1865 - 1890

 

"Preis-Boom" und "Preis-Absturz"

Mit der Aufnahme russischer Erdölexporte und bedingt durch den Erfolg der elektrischen Glühlampe, durch die Öl im privaten Haushalt nicht mehr zur Beleuchtung (Petroleumlampe) nötig war, fiel der Ölpreis 1876.

 

3 1891 - 1894

 

Der Rückgang von Pennsylvanias Ölfelder war die Grundlage für ansteigende Preise im Jahr 1895.

 

3,5 1890 - 1892

 

Rezession und hohe Öl-Fördermengen von Amerika und Russland führten zu einem Preisrückgang. Heizoelvergleich

 

4 1894

 

Eine Cholera-Epidemie legte die komplette Öl Produktion in Baku und Aserbaidschan lahm, was zu dem Peak von 1895 führte.

 

5 1920

Durch den Automobil-Boom erhöhte sich der Ölverbrauch drastisch.1929 gab es hier rund 23 Millionen Kraftfahrzeuge, mehr als sechsmal so viel wie 1916. Es war der Beginn der motorisierten Gesellschaft und der Aufbruch ins Benzin-Zeitalter.

6 1931

 

Während der Weltwirtschaftskrise verringerte sich die Nachfrage nach Erdöl und der Ölpreis sank auf seinen historischen Tiefststand. 1931 mussten 0,65 Dollar pro Barrel gezahlt werden (inflationsbereinigt 10,11 US-Dollar).

 

7

 

1947            

 

Der Nchkrieg-Automobil-Boom führte in einigen US Bundesstaaten zu Kraftstoffmangel. Aber insgesamt blieb der Ölpreis nach dem Zweiten Weltkrieg auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau.
8 1956 - 1957

 

Durch die Suezkrise brachen ca. 10% des gesamten Öl Weltmarktes weg. Trotzdem blieb der "Ölpreisschock" aus, da zwischenzeitlich der Ölbedarf durch Förderländer außerhalb des Nahen Ostens gedeckt wurde.     

 

9 1972

US Öl-Produktions-Überschuß

10 1973 - 1974

 

1973 begann die erste Ölkrise, als die Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) nach dem Jom-Kippur-Krieg die Fördermengen drosselte und damit politische Forderungen verband. Dadurch stieg der Ölpreis um rund 70 %. Dieses Ereignis ging auch unter dem Namen Ölembargo in die Geschichte ein. Die Ölkrise von 1973 demonstrierte die Abhängigkeit der Industriestaaten von fossiler Energie, insbesondere von fossilen Treibstoffen.

 

11 1978 - 1979

Der Iran reduzierte seine Ölproduktion und die Ölexporte wärend der Islamischen Revolution; Verträge mit US Firmen wurden annulliert.

12 1980

 

Iran - Iraq Krieg beginnt (Erster Golfkrieg); In den Jahren 1979/1980, während der zweiten Ölkrise, fanden nach einem Rückgang der Ölpreise wieder kurzzeitige Preissteigerungen statt. Ausgelöst wurden sie im Wesentlichen durch Förderungsausfälle und Verunsicherung nach der Islamischen Revolution. Der Preisanstieg fand im April 1980 sein Maximum.

 

13 1981 verringerte sich der Ölabsatz. Die Industriestaaten befanden sich in einer Rezession und aufgrund der ersten Ölkrise und der hohen Erdölpreise investierten viele Länder in alternative Energiequellen, was in den Jahren 1978 bis 1983 den weltweiten Ölverbrauch um 11 % senkte. Wegen weltweiter Überproduktion an Rohöl und dem Versuch einiger OPEC-Staaten, ihre Weltmarktstellung durch Preissenkungen zu verbessern, fiel der Preis um 75 %.
14 1986  

Saudi Arabien erhöhte seine Ölproduktion um wieder Marktanteile zurückzugewinnen.

 

15 1988

Iran, Iraq erhöhten mit Beendigung des Krieges ihre Ölproduktion und Ölexporte.

 

16 1990

Niedrige Ölpreise (1990er Jahre bis 2001)

Die 1990er Jahre waren – abgesehen von Preissteigerungen 1990/1991 verursacht durch den Zweiten Golfkrieg – eine Phase sehr niedriger Ölpreise.

17 1999  

Während der Asienkrise sank die Nachfrage nach Erdöl.

 

18, 19, 20 2001 - 2003

Nach Überwindung der Krise wuchsen die Weltwirtschaft und damit auch der Ölbedarf schnell. Nach einem konjunkturell bedingten Anstieg des Ölpreises am 18. September 2000 auf 37,15 Dollar (inflationsbereinigt 51,07 Dollar) führten Anfang des Jahres 2001 das Platzen der Spekulationsblase im Technologiesektor sowie die Geschehnisse rund um die  Terroranschläge am 11. September 2001 zu einer sinkenden Nachfrage nach Kerosin. Dies senkte kurzfristig die Nachfrage nach Öl und damit den Ölpreis.

21 2007 - 2008  

Globale Finanzkrise

Die Sorge vor einer Nachfrageschwäche aufgrund der globalen Finanzkrise, schlechte Konjunkturnachrichten und dem dadurch folgenden Nachfragerückgang nach Ölprodukten ließen den Ölpreis in der Folgezeit stark fallen.

22 2011  

Arabischer Frühling

Ein Grund für den Anstieg sind die Ereignisse des Arabischen Frühlings. Investoren fürchteten wegen des Bürgerkriegs in Libyen einen langfristigen Ausfall der Ölproduktion des Landes und ein Übergreifen der Unruhen auf Saudi-Arabien, einen der weltgrößten Ölexporteure.

23 2013 - 2015

 

Die Verschuldung der Ölunternehmen, nicht mehr steigende Verbrauchsraten sowie die Ankündigung der OPEC im November 2014, die Förderquoten nicht zu senken, führten zu einem starken Absturz des Ölpreises im Dezember 2015. Heizöl Preisvergleich

 

Niedrige Ölpreise - Wer profitiert eigentlich davon?

Niedrigere Ölpreise sind gut für den Endverbraucher (z.B. durch niedrigere Heizölpreise und Benzinpreise). Aber wie wir alle wissen, werden nicht die gesamten Einsparungen durch einen niedrigeren Rohöl- und Gaspreis an die “Öffentlichkeit” weitergegeben.

Die Öl- und Gasraffinerien profitieren erheblich vom niedrigeren Ölpreis. Sowie auch bei dem Rest der Ölindustrie sind die Umsätze weiter rückläufig, aber die entsprechenden Gewinnmargen legen deutlich zu.


Die Rohölpreise sind seit Juni 2014 auf Talfahrt.  Der anfängliche Rückgang war unerwartet und stark. Das lag u.a. daran, dass die Rohöl Über-Produktion zunahm und sich gleichzeitig die Nachfrage schneller zurückging als erwartet. Das führte zu einem weltweiten Überschuss an Öl. Die jüngsten Ereignisse, wie der Rückgang der chinesischen Wachstumsprognosen und das Ende der Sanktionen gegen den Iran befeuern die Erwartungen der Ökonomen: Dass die Rohölpreise weiter nachgeben.

 

Die immer wieder schwankende Nachfrage nach Öl führt an den Zapfsäulen zu temporären Preisschwankungen. Der Einzelhandel der Gas- & Heizölindustrie neigt dazu die Preise schnell zu erhöhen, aber umgekehrt -im Falle von fallenden Einkaufspreisen- diese nur sehr langsam an den Endverbraucher weiterzugeben. Diese variable Geschwindigkeit der Preisanpassungen ermöglicht den Raffinerien und den Energiekonzernen ihre Gewinnmargen zu steigern.

Die Verlierer

Die hohen Preise für Rohöl zwischen 2010 und 2014 trieb US Forscher, auf der Suche nach neuen Öl- und Gasquellen weiter an. Das Verfahren des „Hydraulic Fracturing“ erhöhte sehr schnell die Ölproduktion der USA und trug somit stark zur aktuellen Öl-Schwemme bei. Die hohen Verkaufspreise haben dazu geführt, dass sich Unternehmen ihre Förderrechte und Lizenzen teuer erworben haben. Diese Goldgräberstimmung endete abrupt im Juni 2014. Der Preisrückgang für Rohöl sorgte bei den Unternehmen zu einem Rückgang ihrer Investitionen.
 

Die Ölgewinnung aus bestehenden Quellen wurde optimiert und somit die hohen Neuerschließungskosten reduziert. Weniger Förderanlagen bedeuten u.a. weniger Arbeitsplätze, weniger Ausrüstungsmaterial, usw.  Durch den rückläufigen Trend benötigen die Öl-Unternehmen weniger Mitarbeiter. Die Beschäftigung in der Ölindustrie hat dadurch sehr darunter zu leiden.


Durch Kostensenkungen und durch den Einsatz neuer Technologien haben es die US-Unternehmen geschafft weiterhin konkurrenzfähig zu sein. Dieser Erfolg bei niedrigen Marktpreisen trotzdem die Rentabilität aufrecht zu erhalten, setzt weltweit die konventionellen Öl-Produzenten unter Druck. Um im Geschäft zu bleiben müssen auch diese Unternehmen Kosten einsparen, was wiederrum einen erheblichen Abbau von Arbeitsplätzen in der Ölbranche mit sich bringt. Die hohe Arbeitslosigkeit von Fachkräften sorgt für eine Stagnation oder sogar Rückgang der Löhne bei den Beschäftigten. Bevor die Unternehmen die Löhne erhöhen, suchen sie sich lieber „billige“ Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt. Damit sind die Arbeiter der Ölindustriebranche einer der größten Verlierer in der niedrigen Rohölpreis Ära geworden.

Den OPEC Mitglieds-Staaten wird vorgeworfen den Preisverfall weiter voranzutreiben, mit dem Ziel ihre Rivalen aus dem Markt zu verdrängen. Durch diese Strategie reduzieren sich auch die wichtigen Einnahmen (mangels Alternativen) der entsprechenden Regierungen, die aber dringend benötigt werden, um die Volkswirtschaft aufrecht zu erhalten. Die Regierungen müssen nun auf ihre Devisenreserven zugreifen um diese zu subventionieren. Bankeinlagen zu reduzieren bedeutet wiederum, weniger Geld für Kredite zu haben was wiederum einen negativen Einfluss auf das Weltwirtschafts-Wachstum zur Folge hat. Weiter kürzen dadurch viele arabische Regierungen ihre Ausgaben z.B. bei Subventionen für Bildung & Gesundheit, innere Sicherheit, …. Sollten die Einnahmen der Regierungen weiter unter dem Ölpreisverfall leiden, könnte das zu einer Instabilität der Demokratischen Ambitionen dieser Länder im Nahen Osten führen.

Die Gewinner

Der Preisrückgang der Benzinpreise, Heizölpreise, …. ist ein klarer Vorteil für den Verbraucher. Unter normalen Umständen würden Ökonomen erwarten, dass durch diese Einsparungen die Investition bei Konsumgüter ansteigen. Doch dieses Mal, sieht es so aus, als ob die Menschen ihre Gaseinsparungen nicht z.B. in Fahrzeuge, … reinvestieren. Wirtschaftliche Unsicherheiten scheinen überdurchschnittliche Ausgaben entgegen zu wirken.


Eine zunehmende Anzahl an Verbrauchern entscheiden sich eher zum Abbau ihrer Schulden anstatt das Geld für z.B. Luxusreisen „rauszuhauen“. Dadurch profitieren diese Menschen auch langfristig von dem Preisrückgang.


Bei weitem sind aber die Raffinerien die größten Gewinner des Rohölpreis Abschwungs. Dies zeigt sich auch ganz deutlich in den Aktienbewertungen der entsprechenden Raffinerie-Gesellschaften. Der Anstieg der Aktienkurs ist in erster Linie auf die erzielten Gewinne zurückzuführen.


Der Rohölpreisrückgang war ein Resultat der anhaltenden Ölförderung (Überschuss-Produktion) in einem gesättigten Marktumfeld. Dies führte zu einem Mangel an Speicherkapazität und damit zu einer regelrechten Preisexplosion in diesem Sektor. Lagerkosten stiegen in kürzester Zeit um das 4-fache an, wovon die Ölspeicheranbieter stark profitieren.

Schlussfolgerung

Sich ändernde (Ölpreis-) Bedingungen haben direkten Einfluss auf die Gewinne der Unternehmen. Dieses und für das kommende Jahr profitieren u.a. Betriebe, Spediteure und Händler von dem niedrigen Preis.

In anderen Jahren profitieren dann wieder z.B. Öl-Broker, Aktienbesitzer und/oder Ölproduzenten. Aber egal zu welchem Zeitpunkt einzelne „Bereiche“ profitieren, eine "Organisation" gibt es,  die immer vom Rohöl- und vom Benzinpreis profitiert: Unsere Regierung.

Wo kommen die deutschen Rohölimporte her?

Ölimporte und Rohölproduktion in Deutschland

Die Rohölimporte Deutschlands lagen im Jahr 2016 bei rund 91 Millionen Tonnen. Wichtigstes Lieferland ist Russland; dessen Beitrag zu den deutschen Rohöleinfuhren im vergangenen Jahr knapp 40 Prozent betrug. Aus Norwegen und Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden 2016 zusammen rund 22,4 Millionen Tonnen bezogen, was nicht ganz einem Viertel der deutschen Rohöleinfuhren entspricht.

 

Die OPEC-Staaten sind zwar als unmittelbare Lieferländer für die deutsche Rohölversorgung längst nicht mehr so bedeutend wie zu Beginn der siebziger Jahre. Doch ihr Einfluss auf den Weltölmarkt ist ungebrochen: Im vergangenen Jahr trugen sie zur weltweiten Rohölförderung rund 40 Prozent bei und verfügten über 70 Prozent der globalen konventionellen und nicht-konventionellen Rohölreserven, d.h. der nachgewiesenen, zu heutigen Preisen und mit heutiger Technik gewinnbaren Rohölmengen. Zudem haben allein die OPEC-Staaten, allen voran Saudi-Arabien, größere Reservekapazitäten, das heißt die Möglichkeit, innerhalb weniger Wochen die Ölförderung für einen gewissen Zeitraum heraufzusetzen. Dadurch können sie z.B. saisonale Nachfragespitzen oder vorübergehende Ausfälle anderer Ölförderer ausgleichen.

 

Die inländische Förderung trug rund 2,4 Millionen Tonnen zur Ölversorgung bei. Der Schwerpunkt der heimischen Erdölgewinnung liegt in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Den Ländern obliegt nach dem Bergrecht auch die Genehmigung von Explorations- und Förderaktivitäten. Die einzige "Offshore"-Förderung von Erdöl in deutschen Gewässern erfolgt auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate, rund sieben Kilometer vor der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Die in der Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas tätigen Unternehmen sind im Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e.V. organisiert.

 

Über die Beschaffung und damit die Herkunft von Rohölimporten entscheiden - abgesehen von Ausnahmen aufgrund von EU- oder UN-Sanktionen gegenüber bestimmten Staaten - die einzelnen Unternehmen. Die Bundesregierung flankiert internationale Aktivitäten deutscher Unternehmen politisch. Mit mehreren Staaten unterhält sie auf Dauer und Gegenseitigkeit angelegte Energiepartnerschaften. Hinzu kommen multilateral organisierte Prozesse .im Rahmen der Europäischen Union, der Internationalen Energieagentur (IEA), der Gruppe der Sieben/Acht (G7/8) und der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20).

 

Bei dem Rohölmarkt handelt es sich um einen Weltmarkt, das heißt in den Rohölpreis gehen die weltweiten Gegebenheiten auf der Angebots- und Nachfrageseite (Wirtschaftswachstum der Industrie- und Schwellenländer, Öl-Lagerbestände, Dollar-Kurs etc.) ein. Der Ölhandel orientiert sich dabei an Referenzsorten wie dem Nordseeöl "Brent" und der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI). In Europa ist Rotterdam das wichtigste Handelszentrum für Rohöl und Mineralölprodukte. Gehandelt wird in Dollar, so dass für die hiesigen Preise für Kraftstoffe und Heizöl auch der Wechselkurs des Euro von Bedeutung ist.

 

Quelle: bmwi.de

Druckversion Druckversion | Sitemap

Impressum / Datenschutz

Kontakt

© EnergieMan - Heizöl Preisvergleich, Heizölrechner